Umbau eines denkmalgeschützten Wohnhauses in Bornheim

Um 1740 als Gebäude der ersten Bornheimer Schule errichtet, wurde das Fachwerkgebäude im 19. und 20. Jahrhunderte vorwiegend als Wohnhaus mit angrenzenden Stallungen und Scheunen genutzt.

Die geringe Wohnfläche, die fehlende haustechnische Installation, sowie die sanierungsbedürftige Bausubstanz machten ein umfangreiches Sanierungs- und Erweiterungskonzept notwendig. Das historische Gebäude wurde unter Begleitung der Denkmalpflege umfassend saniert und unter Verwendung historischer Materialien und Konstruktionstechniken rekonstruiert.

Die ehemaligen Nebengebäude wurden zugunsten eines Anbaus abgebrochen. Um das historische Gebäude freizustellen und in seiner Qualität zu betonen wurde der Anbau als moderner Kubus entwickelt. Zwischen Altbau und Neubau wurde ein Innenhof als Fuge angelegt. Die Verbindung der Gebäudeteile wurde über einen offenen Verbindungsbau hergestellt.